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Schlagwort: Ober-Roden

Dinjer Hof

1907
Die bäuerliche Hofraite ist Teil des fränkischen Rundlings in Ober Roden. Dabei ist das Wohngebäude Pfarrgasse 9 aus dem 17. Jahrhundert und beherbergte von 1893 bis 1910 das katholische Schwesternhaus, indem auch der Kindergarten von Ober Roden untergebracht war. 1910 wurde das Haus nebst Stallungen und Wirtschaftsgebäude durch die Familie Tüncher erworben.

Historie Dinjer Hof

Historie Dinjer Hof

1910
Die bäuerliche Hofraite ist Teil des fränkischen Rundlings in Ober Roden. Dabei ist das Wohngebäude Pfarrgasse 9 aus dem 17. Jahrhundert und beherbergte von 1893 bis 1910 das katholische Schwesternhaus, indem auch der Kindergarten von Ober Roden untergebracht war. 1910 wurde das Haus nebst Stallungen und Wirtschaftsgebäude durch die Familie Tüncher erworben.

Historie Dinjer Hof

Historie Dinjer Hof

Stadtbrunnen Ober-Roden

Artikel in Arbeit
 
Siehe auch Artikel bei OP-Online vom 3.8.2016

Rödermark. Brunnen Marktplatz

Rödermark. Brunnen Marktplatz


Stadtrunnen auf dem Marktplatz von Ober-Roden.

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Wappen Ober-Roden
Wappen Ober-Roden.
Beschreibung: In goldenem Schild über gezinntem roten Mauerwerk wachsend ein blaues Schwert, darüber ein roter Sparren.
 
Das Schwert ist das des Schutzheiligen der Besitztümer des Klosters Lorsch, St. Nazarius. Die Mauer steht für den 1350 erhaltenen Status als freier Gerichtssitz. Der Sparren stammt aus dem Wappen der Grafen von Hanau, in deren Besitz Ober-Roden bis 1648 war.

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Wappen Rödermark.
Wappen Rödermark
Beschreibung. In Gold ein roter Sparren, darunter pfahlweise ein siebenblättriger strahlenförmig aufgerichteter
Lindenzweig und ein rotes, sechsspeichiges Mainzer Rad. Siehe
 
Der Sparren stammt aus dem Wappen der Grafen von Hanau.
Lindenzweig für die 7 Orte/Gemeinden für die in Ober-Roden Gericht gehalten wurde ???
Mainzer Rad steht für Kurmainz.

„[..]genennter Gerichtstag gemeinlich nach dem Mittagessenerschienen Amtsleut von Steinheim und Babenhausen zue Ober Rodau vur dem Kirchhoff under der Linde an der Gerichtmalstatt[..]“ Quelle 1200 Jahre Ober-Roden Seite 158

Das Märkergericht tagte vor der Linde am Ober-Rodener Kirchplatz viermal im Jahr.
 
Markgenossenschaft Röder Mark: Ober- und Nieder-Roden, Urberach, Messel, Dietzenbach, Hainhausen, Jügesheim und Dudenhofen.

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Wappen Urberach.
Wappen Urberach
Beschreibung: In Rot das silberne Mainzer Rad, belegt mit einem goldenen Pfahl, darauf ein schmaler, henkelloser schwarzer Krug.
 
Dies am 30. Oktober 1952 neuverliehene und neugeschaffene Wappen bezieht sich auf die politische Vergangenheit des Ortes (Mainzer Rad) und seine besondere Gewerbetätigkeit (Töpferei)

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Wappen Landkreis Dieburg. Heute Darmstadt-Dieburg)
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Wappen Saalfelden. Partnerstadt Österreich
Wappen Saalfelden
Beschreibung: Im goldenen Schild auf grünem Dreiberg drei grüne pappelähnliche Laubbäume (Salweiden), deren mittlerer höher ist als die beiden äußeren.

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Wappen Tramin. Partnerstadt Italien
Wappen Tramin
Beschreibung: Das Wappen von Tramin orientiert sich wahrscheinlich am Schildmotiv der einstmals benachbarten, mächtigen Eppaner. Golden steht ein Sichelmond auf blauem Grund über einem Stern. Die Gemeinde verwendet es schon einige Jahrhunderte.

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Wappen Bodajk. Partnerstadt Ungarn
Wappen Bodajk

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Wappen. Kreis Offenbach.
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Beschreibung
Das Wappen zeigt in silbernem Schild einen großen grünen Eichbaum mit drei goldenen Eicheln (Reichforst Dreieich). Der Eichbaum ist in der Mitte mit einem von Silber und Rot gespaltenen Schild bedeckt, der links die Hälfte des Isenburgers Schildes mit zwei schwarzen Balken (Herren von Isenburg) und rechts die Hälfte des silbernen Mainzer Rades (Kurmainz) zeigt.
Im Kreiswappen spiegelt sich die territoriale Entwicklung des Kreisgebietes bis zum Jahr 1806 wider. Der Eichbaum symbolisiert die Zugehörigkeit des Kreisgebietes zum Wildbannforst Dreieich, der schon zur Zeit Karl des Großen als geschlossenes Königsgut bestand. Die schwarzen Balken auf weißem Rund stellen den Besitz von Teilen des Westkreises durch die Ysenburgischen Grafen seit dem 15. Jahrhundert dar. Die über 800jährige Zugehörigkeit des östlichen Kreisgebietes zum Erzbistum Mainz wird durch das Mainzer Rad im Kreiswappen angezeigt.

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Zur Fastnacht in Ober-Roden

Zur Fastnacht in Ober-Roden

Während man von Eppertshausen sagt: „Eppertshaiser seun’s goanze Joahr narrisch, blous oan Fastnoacht nitt“, so kann man von Ober-Roden sagen, daß Fastnacht von Neujahr bis Aschermittwoch dazugehört.

Seit Menschengedenken ist das so, nur nicht so ausgeprägt wie heute. Datumsmäßig ist nichts festgehalten. Aber fragt man heute 80-90-jährige Ortsbürger, dann heißt es: „Oach dess war frieher veel schänner.“

Was sie unter schöner verstanden, war das spontane und unorganisierte Fastnachtstreiben allgemein. Kurz nach Neujahr fiel es ganz plötzlich, nachdem es dunkel geworden war, „e pooar goanz narrische Schoure eu: Auf meer maskeern uns.“

Es wurden alte Klamotten zusammengesucht, Männer verkleideten sich als Frauen und umgekehrt. Es wurde also vermummt. Für das Gesicht nahm man alte Vorhänge, denn Geld für teure Masken hatte man ja nicht und mit verstellter, meist hoher piepsender Stimme zog man los.

Zunächst ging es in bekannte Wohnhäuser, wo man allerlei Schabernack trieb. Besonders nützte man dies aus, einmal seine oder seinen angebeteten Schatz zu besuchen und deren Eltern zu foppen. Denen blieb dann meist nichts anderes übrig, als ein Bembelche Äppelweu zu holen, und als jeder seinen Schluck hatte, zog man zum nächsten.

Gastwirte nützten dies natürlich aus und lockten mit ein oder zwei Mann Musik nicht nur Maskierte sondern auch Gäste an. So waren die letzten drei bis vier Wochen vor Fastnacht jeden Abend so zwanzig bis dreißig Gruppen Maskierte unterwegs, die sich teils in Häusern oder Gasthäusern vergnügten.

Größere Säle hatte man noch nicht, um so schöner war es dann. Maskenbälle gab es erst später als „Schützenhof“ und „Löwen“ Säle gebaut hatten. Für Kinder begann Fastnacht erst am Fastnachtdienstag. Auch sie vermummten sich in alte Kleider, und mancher Bub war eine „Rocksorle“. Mit Kochlöffel und Streichholzschachtel als Sparbüchse gings von Haus zu Haus, und man bettelte sich ein paar „Roure“ oder „Kreppel“ zusammen.

Bekanntestes Lied war dann:
„Woann Fastnocht iss, woann Fastnocht iss, do schlocht mei Vadder in Bock, do hippt meu Modder, do tanzt meu Modder mit ärm Simbelrock“
 
 
Mit freundlicher Genehmigung des Heimat- und Geschichtsverein Rödermark
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Handball nach dem Zweiten Weltkrieg

Handball nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach Kriegsende waren alle Vereine zunächst als „Kulturgemeinde“ vereint, doch hielt dieser Zustand nicht lange, und die Vereine (Germania, Turngemeinde, Turnerschaft) gingen wieder in die Selbständigkeit über. Ich selbst durfte mein erstes Spiel 1946 in Eppertshausen als Jugend-Handballer bei der Turnerschaft absolvieren, die nach ihrem Verbot im Dritten Reich wieder gegründet worden war. Überall in den Vereinen ging es nun wieder bergauf. Auf den Großfeldsportplätzen der Handballer in Ober-Roden, Urberach und Nieder-Roden füllte das Publikum die Ränge. Die SG Dietzenbach verbuchte zur damaligen Zeit sogar mehr als 4.000 bis 5.000 Besucher; Namen wie: Winterlein, Kühn, Werkmann, Fenn, Grimm, Keimig und andere waren dabei in aller Munde. Den wenigsten dürfte auch in Erinnerung sein, daß neben der Turngemeinde und der Turnerschaft auch die Germania über Handball-Damen-Mannschaften verfügte. Die Derbys zogen dabei 200 bis 300 Zuschauer an. Heinich Schneider, Anton Weber („Lang Anton“), Adam Keck, Franz Keck („Korze“), Franz Weber („Lazer“) Franz Weber, Adam Schultheis, Johann Eisen („Eisen-Schoa“), Franz Röhrig („Röhrig-Fränje“) Jakob Hitzel und andere wurden zur Leitfiguren.

Anmerkung.
Die in Klammer gesetzten Namen sind die Ounnomme (Siehe Wörterbuch für Ober-Roden)
 
 
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Orwich contra Owerroure aus Oweräirer Sicht.

Orwich contra Owerroure aus Oweräirer Sicht.

Sie gäin wohl orsch weit zurück, die Gäjesätz zwische de Orwicher un de Oweräirer un es misse zwaa ganz verschiedene Sippe gewäse seu, die sich, was Gott wann, an erne jetzische Stoandorte festgesetzt hou. Abgekabselt houn sich scheunbar aach beide, sunst könnte die Sprooch nit zu verschiede seu. Während die Oweräirer erne Sproch noch mäi de Pälzer eenele, schwätze die Orwicher mäi wie Ortschafte un Gäjende Richtung Orewald. Obwohl, un Ausnaohme bestädische ja die Reschel, immer wirrer Oweräirer noch Orwich un Orwicher nooch Owerroure geheiert hou, woar das Verhältnis immer gespannt. Un Haacherei zwische de Kinner un ach von de Ältere woarn koa Seltenheit. Ba de Kinner zum Beispiel hotts oft Flatsch wäjem Rodauwasser gäwwe. Un deß iss joa von Orwich kumme. Wann also die Orwicher die Oweräirer emol wirrer äjen wollte, haunse oafach an de „Lang Brick“ in houche Schitz gemoocht un sou de Orweräirer s’Wasser abgestellt. Dann dodruff woar merr joa angeweese. Die Weiwer wollte wesche, die Mihl vom Maneval hott laafe selle, un die Kinner wollte im Summer in de Bach pulle. Deß wirrer zu regulieren woar meistens de grouße un stärkste Buwe er Sach. Se zwanzigst orrer noch mäi iss merr dann im günstigste Aageblick an die „lang Brick“ gezoche un hott dort denne ern Schitz eugerisse. Sin dann die Orwicher dezu kumme, woar im Nu die dollst Haacherei im Gang. Deß woar oft sou schlimm, daß merr sich dann wuchelang nit nach Orwich in die Apothek getraut hott. In Oweräire woar nämlich noch koa Apotheke bis 1930. Merr mußte dann immer iwwern Aschebeel nach Orwich in die Apothke laafe un wehe, es hott oam in Orwicher gekennt, dann häwwe oam die Kerle oochtgepaßt un merr hott ser Fur vewischt. Umgekehrt woarsch dann als, wenn Orwicher nooch Oweräire kumme seun. Ba de Ältere woar des Gaudi immer uffem Sportplatz bamm Fußball, de iss koaner bei emme „Derwie“ oune Scherm uff de Sportplatz kumme, egal ob’s geräjert hott orrer nit. Sou hann die Schermflicker s’ganze Johr se dou.
 
 
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